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Aus dem Gemeinderat

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Bericht aus der Sitzung des Gemeinderates vom 25.09.2018

 

TOP 1 Beratung und Beschlussfassung über anstehende Projekte

1. Bürgermeister Warmuth begrüßt Herrn Perleth vom gleichnamigen Architekturbüro. Er weist darauf hin, dass in der heutigen Sitzung die anstehenden Hochbauprojekte besprochen und in eine sinnvolle Durchführungsreihenfolge gebracht werden sollen. Man darf allerdings nicht aus den Augen verlieren, dass auch einige Tiefbauprojekte (Kanal, Straßen) auf die Gemeinde zukommen.

Herr Perleth führt die anstehenden Projekte in seiner Präsentation zunächst auf. Das aktuelle Raumprogramm für die Schule wird gerade noch abgedeckt. Der Hort kann in der Schule Dittelbrunn noch untergebracht werden, da der Rektor auf die Küche, die im Raumprogramm vorgeschrieben ist, verzichtet. Die Prognosen für die Zukunft basieren auf Zuzüge infolge Generationenwechsels, Ausweisung von Neubaugebieten, aber auch geänderten Kinderbetreuungszeiten und Anforderungen in der Arbeitswelt. So wird ein Neubau einer Kindertagesstätte  (mind. 3-gruppig) auf dem Schulcampus in Dittelbrunn erforderlich, ebenso der bis zu 4-gruppige Hortanbau in Hambach.

Die in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro von der Verwaltung vorgeschlagene Realisierungsfolge sieht nach der bereits vergebenen Sanierung der Barockkapelle Pfändhausen, die im Frühjahr 2019 zur Ausführung kommt, zunächst die Erweiterung der Turnhalle Hambach vor. Dadurch könnte die alte Turnhalle als „Not-Hort“ dienen, wenn die Schule die Räume benötigt. Dieser Neubau kann unabhängig von anderen Projekten erfolgen. Beim Haus der Bäuerin in Holzhausen arbeitet bereits ein Arbeitskreis an der Planung der erforderlichen Maßnahmen. Evtl. können hier Zuschüsse vom Amt für Ländliche Entwicklung abgerufen werden. Ebenfalls ein unabhängiges Neubauprojekt wäre die Errichtung einer KiTa am Sonnenteller auf dem Schulcampus. Hier ist ausreichend Platz, evtl. sogar noch für den Anbau eines Hortes. Danach käme der Neubau des Hortgebäudes für 4 Hortgruppen in Hambach. Nach Fertigstellung könnten hier 4 Klassen aus Dittelbrunn untergebracht werden, wenn die Schule Dittelbrunn saniert wird. 2 Klassen müssten in Container. Der Hort könnte im unsanierten Bürgerhaus untergebracht werden. Bei Fertigstellung könnte dann der 1. BA der Schulsanierung in Hambach begonnen werden, da dann wiederum 4 Klassen im neuerstellten Hortgebäude untergebracht werden können, 2 Klassen in Container. Im Anschluss daran würde in einem zweiten Bauabschnitt die Turnhalle Hambach saniert, der in der Notunterkunft untergebrachte Hort könnte dann in seinen Neubau ziehen.

Die weiteren Projekte können je nach finanzieller Situation und Erfordernis begonnen werden. Die Reihenfolge ist so gewählt, dass möglichst wenig Container als Ausweichmöglichkeiten gestellt werden müssen und man flexibel auf die Fördermöglichkeiten und Entwicklungen im Bildungswesen reagieren kann. Es kann dadurch vermieden werden, dass Gebäude errichtet werden, die nicht benötigt werden.

Die Projekte werden sich über viele Jahre hinwegziehen und dadurch den gemeindlichen Haushalt belasten. Bei der vorgeschlagenen Reihenfolge ist auch eine Entscheidung über den Erhalt des Schwimmbades zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zwingend erforderlich.

Dem Gremium ist wichtig, dass in der Gemeinde ein gutes Bildungsangebot vorhanden ist. Man soll sich in erster Linie auf Hort-KiTa-Grundschule konzentrieren. 1. Bürgermeister Warmuth plädiert dafür, fertige Planungen in der Schublade zu haben, um dann bei neu aufgelegten Förderprogrammen schnell reagieren zu können. Die von der SPD/SBD-Fraktion  eingebrachten Vorschläge decken sich zum großen Teil mit der vorgeschlagenen Vorgehensweise.

Erster Bürgermeister Warmuth listet die aktuellen Nutzungen im Schwimmbad auf: Schulschwimmen, Wassergymnastik,

Schwimmkurse, Tauchschule, etc. Diese Angebote werden sehr gut angenommen. Das durchschnittliche jährliche Defizit beläuft sich auf ca. 150.000 €, da das Gebäude in einem energetisch sehr schlechten Zustand ist. Herr Perleth erklärt, dass eine Sanierung nur schlecht möglich ist, da bereits jetzt die Wassertiefe gering ist und nach einer Sanierung das Becken noch flacher würde. Wenn man sich für das Schwimmbad entscheidet, sollte eher ein Neubau ins Auge gefasst werden.

Das Angebot wird insbesondere von älteren Menschen gut genutzt. Auch die Sauna wird sehr gut angenommen. Wenn der defizitäre Betrieb es der Gemeinde wert ist, das Angebot für die Bürger vorzuhalten, macht der Weiterbetrieb des Schwimmbades Sinn. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem die Entscheidung getroffen werden muss, ob Schließung oder nicht. Bis dahin sollte aber das Schwimmbad weiter betrieben werden.

Die Punkte 1-9 erfordern Investitionen von insgesamt 17,3 Mio € in den nächsten 10 Jahren.


Vorgeschlagene Realisierungsfolge
:


1. Barockkapelle Pfändhausen (1. BA bereits beauftragt, Ausführung im Frühjahr 2019)

2. Turnhallenerweiterung Hambach, danach dient alte Turnhalle als „Not-Hort“, wenn Schulen saniert werden

3. Haus der Bäuerin (Arbeitskreis bereits tätig)

4. Neubau Kindergarten am Sonnenteller Dittelbrunn (Schulgelände)(Planungsauftrag Leistungsphasen 1-4 bereits vergeben)

5. Neubau Hort Hambach (Planungsauftrag Leistungsphasen 1-4 bereits vergeben); danach Unterbringung für 4 Klassen aus Dittelbrunn während Schulsanierung

6. Verlegung Hort Dittelbrunn in unsaniertes Bürgerhaus

7. Schule Dittelbrunn; Unterbringung 4 Klassen im neuen Hort Hambach, 2 Klassen in Container

8. 1. BA Sanierung Schule Hambach; Unterbringung 4 Klassen in Hort Hambach, 2 Klassen in Container

9. 2. BA Sanierung Turnhalle Hambach

10. Hort Dittelbrunn

11. Schwimmbad/Turnhalle Dittelbrunn

12. Neubau KiTa Hambach, wenn Baugebiet erweitert wird

13. Altes Rathaus Hambach ?

14. Heimatmuseum Hambach ?

15. Bürgerhaus Dittelbrunn ?

16. Marienbach-Zentrum ?

17. Barockkapelle Pfändhausen 2. Abschnitt


Beschluss:

Mit der vorgeschlagenen Realisierungsfolge besteht grundsätzlich Einverständnis. Das Architekturbüro Perleth wird beauftragt, einen Plan der zeitlichen Abfolge zu erstellen und dem Gemeinderat vorzulegen.


Abstimmung : 15 : 0

 


 

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